Sicher wie in Abrahams Schoß

Autor: Christian Mauve, Geschäftsführer Mauve Mailorder Software GmbH & Co. KG

Auf ein reibungslos funktionierendes, verlässliches und schnelles Internet kann heutzutage kein Unternehmen mehr verzichten, vor allem nicht Online-Shop-Betreiber. Aber wo schnelles Internet draufsteht, ist nicht immer schnelles und vor allem stabiles Internet drin. Dabei können erhebliche wirtschaftliche Schäden entstehen, wenn beispielsweise die Online-Apotheke in der Cloud keinen Zugriff mehr auf das Warenwirtschaftssystem im lokalen Unternehmensnetz hat, beim Versand der Daten über das Internet Pakete verloren gehen, lange Antwortzeiten entstehen und die Verbindung angegriffen wird. Deshalb hat Mauve mit Mauve Connect eine Infrastruktur as a Service für seine Kunden entwickelt.

Datentransfer ohne fremde Netze und Infrastruktur

Quasi wie ein Internet Provider bietet Mauve seinen Apotheken-Kunden einen eigenen Internetanschluss an. Damit ermöglicht Mauve einen garantierten, direkten Datenpfad zwischen der Apotheke und dem Rechner-Cluster von Mauve auf dem cloud- und carrier-neutralen Rechenzentrumscampus bei Interxion in Düsseldorf, der Mauve-Cloud. Da der Datentransfer über diese Verbindung ohne fremde Netze und Infrastruktur auskommt, wird zudem garantiert, dass die Daten Deutschland nicht verlassen. 

Wie alle anderen Provider nutzt Mauve zwar die sogenannte letzte Meile der Telekom in die Apotheke. Am Verteilerkasten am Straßenrand übergibt die Telekom aber sämtliche Daten an die Infrastruktur von Mauve. Der Datenverkehr wird nicht über den üblichen Transitweg abgewickelt. 

Praktisch wie ein lokales Netzwerk

Über einen Port am Internetknotenpunkt DE-CIX werden die Mauve-Kunden via Virtual Local Area Network (VLAN) direkt mit der Mauve-Cloud verbunden. Da die Verbindung via VLAN das Internet umgeht, ist sie auch sicher vor DDoS-Attacken. Sie erleichtert zudem redundante IT-Lösungen, die für mehr Ausfallsicherheit sorgen. Der entscheidende Punkt aber ist, dass der Mauve-Kunde mit der Mauve-Cloud direkt über VLAN verbunden ist, ohne das Internet zu nutzen. Für den Mauve-Kunden wirkt das praktisch wie ein lokales Netzwerk, das in die Cloud verlängert ist. Neben der Leitung für den priorisierten Datenverkehr zwischen der Online-Apotheke und Mauve steht dem Kunden auch noch eine Leitung für das ganz normale Internet zur Verfügung. 

Mauve Connect Box - mehr als ein handelsüblicher Router

Ein wesentlicher Baustein in der Mauve Connect-Lösung ist dabei die Mauve Connect Box. Sie ist aber weit mehr als ein handelsüblicher Router. Der Hochleistungsrouter ist zusätzlich mit einem LTE Modul bestückt, das als Fallback-Lösung fungiert. Sollte die normale Internetleitung tatsächlich einmal ausfallen, switcht der Router automatisch nahtlos auf die LTE-Leitung um, ohne dass der Kunde davon etwas mitbekommt. Während herkömmliche LTE-Lösungen in Form von USB-Sticks nur eine Verbindung zu dem ausgewählten Provider herstellen, geht die Mauve-Lösung einen Schritt weiter. Da in der Mauve Connect Box eine Multi-Carriere-SIM-Karte verbaut ist, sucht das LTE-Modul im Gegensatz zu herkömmlichen Sticks immer die schnellste Verbindung, unabhängig vom Carrier. So garantiert die Mauve Connect Box immer eine direkte, unterbrechungsfreie und schnelle Internetverbindung zwischen der Apotheke und der Mauve-Cloud. 

Geschützte und offene Internetverbindung 

Zudem stellt die Mauve Connect Box über den Mauve Hotspot ein Highspeed-WLAN (AC Standard) mit bis zu 1.300 Mbit/s pro Antenne zur Verfügung. Die Mitarbeiter können dabei eine geschützte und die Kunden/Gäste eine offene Internetverbindung nutzen.

Mit Mauve Connect bietet Mauve seinen Kunden Internet in bester Qualität, mit hoher Bandbreite und hoher Sicherheit durch automatisch aufgespielte aktuelle Sicherheitsupdates.

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