Today Is Newsday 01/2019 - Einfallsreichtum in Hülle und Fülle

Mauve Innovationspreis 2018

Innovationen gehören zu den wichtigsten Treibern für den langfristigen Erfolg von Unternehmen. Daher ist es für Unternehmen in dynamischen Märkten wichtig, eine Innovationskultur aufzubauen, um mit Ideen zur Entwicklung potentieller Strategien und Lösungen auf Trends und Signale aus dem Markt zu reagieren. Aus diesem Grund hat Mauve erstmals im Unternehmen einen Innovationspreis ausgelobt, der nicht nur auf große Resonanz bei den Mitarbeitern stieß, sondern auch gleich vier preiswürdige Innovationen hervorbrachte.

So punktete Thomas Flinkow mit einem Vorschlag zur personalisierten, dynamischen Preisgestaltung zur effizienten Umsatzmaximierung im Webshop. Beim Dynamic Pricing wird der Produktpreis abhängig von verschiedenen situativen Begebenheiten wie Tageszeit, saisonalen Umständen oder dem Wettbewerbspreis dynamisch angepasst. Das Personal Pricing zielt darauf ab, jedem Verbraucher einen individuellen Preis, basierend auf persönlichen Informationen wie historischem Kaufverhalten, zu berechnen, der seiner maximalen Zahlungsbereitschaft entspricht. Das vorgeschlagene Verfahren vereint nicht nur Dynamic, Personal und Peak Load Pricing, sondern setzt zusätzlich ein lernendes und sich kontinuierlich verbesserndes neuronales Netzwerk ein, das darauf abzielt, die berechneten Preise zu optimieren und somit eine Gewinnmaximierung herbeizuführen.

Mit seinem Vorschlag hat Axel Wüst das Rad neu erfunden. Seine Idee: Schneller ist besser vor allem, wenn es um den Verkaufsabschluss geht. Wenn man mit wenigen Klicks zum Abschluss kommt steigen die Verkäufe und damit der Umsatz. Sicherlich ist ein Checkout nichts „Neues“, aber Axel Wüst beweist, dass er trotzdem sehr innovativ sein. Checkouts klassischer Prägung sind unübersichtlich, langsam, umständlich und verlangen bis zum Kaufabschluss ständig Page Loads, in der Spitze bis zu 20 Page Loads. Mit anderen Worten: diese Checkouts sind nicht zeitgemäß. Dass es aber auch anders, innovativer geht, zeigt der interaktive Single Page Checkout von Axel Wüst. Übersichtlich und benutzerfreundlich angeordnet bietet dieser Checkout alle Schritte auf einer Seite, ohne dass ein einziger Page Load notwendig ist. Nachdem alle Artikel im Warenkorb sind und der Kunde den Weg zur Kasse gewählt hat, muss er sich nur noch einloggen und kann auf einer Seite, ganz ohne Page Load, die Lieferadresse auswählen oder ändern, die Versandart und Zahlungsweise wählen, den Warenkorb ändern (die Beträge werden automatisch aktualisiert), die Warenkorb Promotion nutzen, den Gutschein Code ausfüllen, die Bestellung aufgrund eines Mindestbestellwertes ändern, den Warenkorb bearbeiten und die Bestellung absenden. So einfach kann der Checkout sein.

Mit einem Terminal bzw. Monitor am Schaufenster der Offizin-Apotheke beeindruckte Marcel Scheiper die Jury. Über ein Schaufenster-Terminal, auf dem der Mauve ApoShop läuft, können die Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten ihre Medikamente schon einmal vorbestellen. Auf diese Weise wird die Kundenzufriedenheit erhöht, da der Kunde auch ohne Smartphone oder PC Medikamente vorbestellen und am nächsten Tag in der Apotheke abholen kann, ohne fürchten zu müssen, dass das gewünschte Medikament bei seinem Besuch in der Apotheke nicht verfügbar ist. So erspart er sich unter Umständen einen unnützen Weg in die Apotheke. Dabei kann das Schaufensterterminal mit einem Terminal innerhalb der Apotheke kombiniert werden, auf dem der Kunde das gesamte Sortiment der Apotheke durchstöbern und Infos über die Apotheke lesen kann. Vor allem für kleinere Apotheken, die den Weg in den Online-Handel noch scheuen, bietet der Schaufensterterminal eine praktikable Möglichkeit, Kunden auch außerhalb der Geschäftszeiten anzusprechen und eine bequeme Bestellmöglichkeit anzubieten.

Ben Bormann überzeugte die Jury mit einer optimierten Lösung für die Annahme und Verarbeitung von Aufträgen in Call Centern. Derzeit dauert die Aufnahme eines Auftrags zu lange. Es sind zu viele Klicks notwendig und neue Mitarbeiter müssen aufwendig eingearbeitet werden. Viele Apotheken haben bei Tests durch die Stiftung Warentest schlecht abgeschnitten, da die Beratung am Telefon schlecht war, wichtige Fragen teilweise nicht gestellt oder die Interaktionsprüfung vergessen wurde. Durch die Entwicklung einer Call-Center-Erfassungsmaske (eine Kombination aus den drei Masken des Mauve System3 unter F7 + F8 + STRG+F8) soll dieses Manko behoben werden. Dabei werden nur die notwendigsten Schaltflächen für einen Callcenter-Auftrag abgebildet. Die Darstellung der vor konfigurierten Aufgabenliste kann durch den Apotheker vervollständigt bzw. angepasst werden. Durch einen Klick auf den Button „Abschließen“ wird ein Beleg erzeugt und dem Endkunden eine entsprechende Mail zugesendet.

„Die wichtigsten Ressourcen in unserem Unternehmen sind die Mitarbeiter, die über den Tellerrand hinausschauen und intelligente Lösungen für Produkte, Prozesse und Dienstleistungen entwickeln, die in der Praxis auch umsetzbar sind. Und wer einfallsreich ist, hat die größtmögliche Unterstützung verdient. Aus dieser Überlegung heraus habe ich den Mauve Innovationspreis ins Leben gerufen und mit einem angemessenen Geldpreis ausgestattet, den ich in diesem Jahr erstmals vergebe“, schildert Christian Mauve seine Beweggründe für den Innovationspreis.

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